Warum jetzt?

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Das Internet of Things ist mehr als eine nur technologische Revolution. Es wird Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft entscheidend beeinflussen und verändern. Unternehmen erhalten Möglichkeiten, um operative Kosten zu senken, bei gleichzeitiger Steigerung der Produktivität. IoT-Lösungen versetzen Unternehmen in die Lage, komplett neue Märkte und Geschäftsfelder zu erschließen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Möglichkeiten sind unbegrenzt: Smarte Städte werden von neuartigen Energiesparmaßnahmen und innovativen Mobilitätskonzepten profitieren, Betriebe werden ihre Ressourcen gezielter einsetzen, das Gesundheitssystem wird effizienter arbeiten und dadurch bessere Services anbieten können, neue Jobs und Geschäftsmodelle werden entstehen. 

In der globalen Geschäftswelt könnten sich IoT-Lösungen zukünftig als entscheidende Geheimwaffe entpuppen, wenn es um die Punkte geht, die einen nachhaltigen Unternehmenserfolg garantieren: 

  • Was unterscheidet meine Produkte vom Mitbewerber?

  • Wie sichere ich mein Kerngeschäft ab?

  • Wie erschließe ich neue Geschäftsmodelle und Vertriebskanäle?

  • Wie bestehe ich gegen neue Mitbewerber?

  • Wie verbessere ich meine Effektivität?

Dabei sind die meisten Technologien, die hinter IoT stecken, nicht wirklich neu. Sie sind mittlerweile allerdings erschwinglicher geworden und flächendeckend global verbreitet: Leistungsfähige Sensoren, Internet- und Cloud-Technologien zur Verarbeitung großer Datenmengen und mobile Endgeräte bilden die Grundvoraussetzung für den zu erwartenden Siegeszug der IoT-Anwendungen und Lösungen. Denn im Prinzip funktioniert IoT einfach und verständlich: An „Dingen“ („Things“) angebrachte Sensoren erfassen Daten, die via Mobilfunk und Internet übertragen und anschließend in der Cloud analysiert und gespeichert werden. Auf Basis dieser Analysen wiederum entstehen wertvolle Erkenntnisse, die für neue, monetär relevante Geschäftsmodelle genutzt werden können.

Ein aktuelles Praxisbeispiel aus dem ROBIOTIC Leistungsportfolio gefällig? Gern: Bei einem besonders innovativen Projekt lässt ROBIOTIC beispielsweise Trinkgläser mittels Sensoren mit IoT-Bierdeckeln kommunizieren, um den Service und die Abrechnung zu optimieren. Die Einspeisung der Daten in die Marketing Cloud im Zusammenspiel mit einer Kunden-App als Use-Case ermöglicht Getränkeherstellern erstmals den direkten Endkundenkontakt und personalisiertes Marketing direkt für den Endverbraucher. Damit lässt sich eine seit Jahrzehnten klaffende Lücke zwischen Hersteller und Endkunde schließen. 

Mit anderen Sensoren lässt sich beispielsweise der Aktivitätsstatus von Maschinen oder der Füllstand von Materialbehältern messen und kontrollieren: Die Einsatzmöglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Predictive Maintenance ist beispielsweise ein Bereich, der in der Industrie 4.0 stark an Bedeutung gewinnt: Maschinen sind mittlerweile via IoT-Technologie in der Lage, Verbrauchsmaterialien selbstständig automatisiert nachzubestellen.

Es geht also nicht darum, ob das Internet der Dinge das alltägliche Leben und damit auch die Strategie von Unternehmen verändern wird. Es geht darum, wie schnell und in welchem Ausmaß dies passieren wird. In naher Zukunft wird es in vielen Bereichen kein Alleinstellungsmerkmal eines Produktes mehr sein, wenn IoT-Funktionen darin integriert sind. Es wird vielmehr so sein, dass eben die Produkte es auf dem Markt immer schwerer haben werden, die genau diese Funktionen nicht besitzen. Privat- und Geschäftskunden werden auf eine höhere Effizienz, Transparenz oder Geschwindigkeit nicht mehr verzichten wollen.

Das Gebot der Stunde kann also nur lauten: Wer den Anschluss und seine zukünftige Wettbewerbsfähigkeit nicht verlieren will, beschäftigt sich jetzt und konsequent mit IoT. Ganz egal, ob er die Digitalisierung im Handel, im Maschinen- und Anlagenbau, in der Elektro- oder der Automobilindustrie erfolgreich umsetzen und vorantreiben will.


veröffentlicht am : 2018-10-23 19:55